Skifahren:
Kaum machte ich meine ersten Schritte, schon stand ich auf den Ski. Zwar erst nur im Pflug am rumrutschen, jedoch folgten schon bald die ersten Rennen. Inspiriert von den Skischulrennen war ich mit 8 Jahren bei meinem ersten Bezirksrennen am Start. Ab diesem Moment fand ich neben vielen Freunden meine Begeisterung für den Alpinen Ski-Rennlauf. Es folgte eine „One-man-Show“ in dem ich von Beginn an alles selber gemacht habe. So lernte ich früh dass für ein gutes Ergebnis nicht nur die Leistung am Renntag sonder auch eine perfekte Vorbereitung entscheidend ist. Vor allem das Material spielt eine entscheidende Rolle, wenn die Kanten nicht absolut scharf oder das Wax falsch ist, kann man die Bestzeit vergessen. Es folgten unzählige Trainingstage, Trainingswochen auf dem Dachstein- oder Kaunertal-Gletscher und Abende im Skikeller beim Ski-Tunning.
Anfangs noch im Mittelfeld ließ der erste Sieg etwas auf sich warten, kam danach jedoch umso häufiger. Nach 4 Jahren gewann ich dann mein erstes Rennen und schaffte es 2005+06 jeweils zum Bezirksmeister jeweils im Slalom und Rießenslalom der Region „Hegau&Bodensee“ in der Jugendklasse. Zu dieser Zeit entschied ich mich jedoch in Zukunft nur noch ausgewählte Bezirksrennen zu fahren und mich im aufkommenden Ski-Freestyle und Freeride mehr zu engagieren. So kaufte ich mir meine ersten TwinTips und kurze Zeit später war ich dann schon mit Back- und Frontflips oder auch mal 540’s im den Fun-Parks zu sehen. Meinen ersten Vertrag hatte ich 2 Jahre Später mit Lorch-Ski und seit nunmehr 3 Jahren ist der Lorch-Ski-Katalog mit meinen Fotos bestückt. Vor allem aber hat mich die Faszination des Freeriding gefesselt, immer wieder neue Powder-Hänge und neue Klippen zu finden und das Level, bzw. die persönlichen Grenzen immer höher zu setzen.
2008 kam dann nochmal ein großes Comeback im Riesenslalom als ich die Betriebsmeisterschaften der Deutschen Bank gewann, bei der über 100 Mitarbeiter und Angehörige der Deutschen Bank teilnahmen. Mit einer Bestzeit von über 1,5 Sekunden Vorsprung auf den zweiten, gewann zum ersten Mal seit Jahrzehnten keiner aus dem Großraum München und schaffte zusammen mit meinem Vater und B. Greif den 2. Platz in der Teamwertung.
Das Skifahren bildet für mich den idealen Gegenpol zum Windsurfen im Winter sobald die Welt in einer weißen Schneemasse versinkt. Es ist neben dem Windsurfen der einzige Sport, der diese Einheit aus Natur, Hightech-Material und Hochleistungssport, sowie dieses unbeschreibliche Gefühl der absoluten Freiheit verkörpert.
„We do not stop playing because we grow old ; we grow old because we stop playing“

Fitnessstudio:
Seit meinem 12. Lebensjahr gehe ich vor allem im Winter ins Fitnessstudio um mich Fit zu halten um jedes Jahr stärker und trainierter ins die jeweilige neue Saison zu starten. Dabei kann ich mich auf meinen langjährigen Partner den „FitWellPark“ verlassen. Hierbei geht es vor allem um das klassische Krafttraining, da ich beim Ausdauertraining das Bike oder die Laufschuhe an der frischen Luft vorziehe.Golfen:
Während meines Aufenthaltes auf der Pazifik Windsurfing Akademie in Neuseeland entdeckte ich die Liebe zu diesem faszinierenden Sport. Besonders schätzte ich die Gelassenheit und Lage der Golfplätze, da sie oft direkt am Wasser gebaut sind. Es war ziemlich schnell klar, dass man mich entweder auf dem Wasser beim Wellen rippen oder auf dem Golfplatz fand. Hierbei erspielte ich mir innerhalb der kurzen Zeit meines Aufenthaltes ein Handicap 27.